Sommerlager der Wichtel und Wölflinge 2023

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Jul
08. Juli bis 15. Juli 2023, 13:00 bis 12:00 Uhr
Diesmal waren wir auf hoher See!

Im Sommer des Jahres 2023 war es endlich soweit. Die Wichtel und Wölflinge (WiWös) hatten sich gründlich auf ihr bevorstehendes Abenteuer vorbereitet, welches voller Ungewissheiten und neuer Herausforderungen steckte. Mit ihren Autos erreichten sie den Lagerplatz und begannen vorsichtig, die Räumlichkeiten zu erkunden. Doch ahnten sie nicht, dass sie bereits an Bord eines Schiffes gestiegen waren, auf dem sie sich verschiedenen Prüfungen unterziehen mussten, um ihre Würdigkeit als Matrosen und Matrosinnen unter Beweis zu stellen.

Der Tag begann mit dem dröhnenden Klang des Schiffshorns, und die WiWös starrten verblüfft auf, voller Neugier, um zu verstehen, was mit ihren Leiterinnen und Leitern plötzlich vor sich ging. Die Tür des Raums glitt langsam auf, und in diesem Moment betraten weiß gekleidete Kommandanten des Schiffes den Raum. Mit einer eindrucksvollen Stille blieben sie in vollkommener Haltung stehen, und die WiWös fragten sich gespannt, was diese unerwartete Erscheinung zu bedeuten hatte.

Die weißen Kommandanten begrüßten die Kinder mit einem lauten "AHOI" und begannen dann, die Regeln des Schiffes vorzustellen, während sie die Namen der verschiedenen Räume erklärten. Es wurde den WiWös mitgeteilt, dass sie die Chance hatten, sich zu Matrosen und Matrosinnen zu entwickeln, vorausgesetzt, sie bestanden die bevorstehenden Prüfungen. Die Aufteilung in Gruppen wurde ebenfalls bekannt gegeben, und die Spannung unter den Kindern stieg, als sie sich darauf vorbereiteten, sich den Herausforderungen des Schiffes zu stellen und den Weg zu ihren neuen Abenteuern zu beginnen.

Schon am Nachmittag des ersten Tages begannen die Prüfungen, darunter das Erlernen von Schiffsknoten und das Singen der Lieder, die für einen Matrosen oder eine Matrosin von großer Bedeutung waren. Die WiWös zeigten sich würdig und nahmen enthusiastisch an den Aktivitäten teil. Sie gaben ihr Bestes, um die Knoten zu erlernen und sangen die Lieder mit Hingabe. Nebenbei versuchten sie sogar, die Anforderungen für ihren ersten Stern und ihrer gewählten Spezialabzeichen zu erfüllen. Ihr Engagement und ihre Entschlossenheit beeindruckten die Kommandanten des Schiffes und ihre Leiterinnen und Leiter gleichermaßen. Es war ein vielversprechender Start für ihre Reise als angehende Matrosen und Matrosinnen.

Der erste Tag als noch nicht qualifizierte Matrosen ging zu Ende, und die jungen Abenteurer hatten bereits eine Fülle neuer Erfahrungen gesammelt. Erschöpft, aber zufrieden, begaben sie sich an Bord, um sich für die bevorstehende Nacht frisch zu machen. Die Rufe nach "Duscheeee!" hallten durch das Schiff, und die WiWös machten sich auf den Weg zu den Duschen, um sich zu erfrischen und sich auf eine wohlverdiente Ruhe vorzubereiten. Es war ein aufregender erster Tag auf ihrem Weg, Matrosen zu werden, und die Vorfreude auf die kommenden Abenteuer auf hoher See war greifbar.

In den frühen Morgenstunden erfuhren die Kommandanten, dass die älteren Matrosen, die sich auf einer Erkundungsreise im Rastenfeld befunden hatten, allesamt von der Seekrankheit heimgesucht worden waren. Diese unerwartete Entwicklung zwang sie, ihre Reise vorzeitig zu beenden. Die Nachricht sorgte für Besorgnis und Bedauern an Bord des Schiffes, da die älteren Matrosen als erfahrene Vorbilder galten. Die jungen WiWös wurden somit mit der Erkenntnis konfrontiert, dass die Seefahrt durchaus ihre Herausforderungen und unvorhergesehenen Wendungen mit sich bringen konnte. Dieser Vorfall diente als wichtige Lektion für die aufstrebenden Matrosen, die sich auf die noch unbekannten Abenteuer vorbereiteten.

Es stellte sich heraus, dass die WiWös im Rastenfeld erstaunlich immun gegen die Seekrankheit waren und sich entschieden hatten, die älteren Matrosen nicht zu besuchen, um sich vor einer Ansteckung zu schützen. Diese Schutzmaßnahme erwies sich als klug, und die jungen, noch nicht qualifizierten Matrosen konnten den Tag sinnvoll nutzen. Sie bauten Boote und nahmen an einem spannenden Wettbewerb teil, bei dem sie stolz auf ihre handwerklichen Fähigkeiten und ihre Teamarbeit waren. Die Erfahrung stärkte ihr Selbstvertrauen und gab ihnen die Zuversicht, dass sie auf ihrem Weg zur Matrosenschaft die notwendigen Fertigkeiten entwickelten, um die Herausforderungen der See zu bewältigen.

Endlich war der Tag gekommen, an dem die Matrosen die Gelegenheit hatten, schwimmen zu gehen. Doch kurz davor hatten sie eine anspruchsvolle 1,5-stündige Wanderung auf der Insel vor sich. Die Wanderung verlief äußerst erfolgreich, wobei die Matrosen von Rakscha zahlreiche nützliche Inputs erhielten.  Die Matrosen konnten die Schönheit der Insel genießen und sich gleichzeitig auf das bevorstehende Schwimmen vorbereiten. Es war ein weiteres aufregendes Abenteuer auf ihrer Reise, das ihre Bindung stärkte und sie auf kommende Herausforderungen vorbereitete.

Am nächsten Tag waren die Halbmatrosen fleißig und gestalteten ihre eigenen T-Shirts, indem sie diese färbten und verzierten. Gleichzeitig absolvierten sie das ABCS-Programm (A=Ablgen, B=Basteln, C=Chillen, S=Sporteln), bei dem sie wichtige Fähigkeiten und Kenntnisse erlernten. Die Zeit schien auf einmal wie im Flug zu vergehen, und bevor sie es sich versahen, war bereits Donnerstag.

An diesem Tag legten die Matrosen eine Prüfung ab, bei der sie ihr Wissen über die Tierwelt unter Beweis stellen mussten, indem sie verschiedene Tiere bestimmten. Nach dem erfolgreichen Abschluss dieser Herausforderung gönnten sie sich am Abend eine wohltuende Dusche, um sich zu erfrischen und sich auf weitere Abenteuer und Prüfungen vorzubereiten. Es war eine Woche voller Lernen, Teamarbeit und spannender Aktivitäten, die die Matrosen auf ihrem Weg zur vollen Qualifikation begleitete.

Am Freitag standen körperliche Leistungen im Mittelpunkt des Geschehens. Die Matrosen traten an, um ihre Fitness und Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Sie meisterten einen anspruchsvollen Hindernisparcours, der das Laufen mit diversen Hindernissen kombinierte. Zudem wagten sie sich ans Klettern, um ihre Stärke und Ausdauer auf die Probe zu stellen.

Es war ein Tag, an dem die Teams voll und ganz aufblühten und ihre Fähigkeiten unter Beweis stellten. Jeder zeigte herausragende Leistungen und bewies, dass sie nicht nur geistig, sondern auch körperlich für die Herausforderungen der See gut gerüstet waren. Dieser Tag stärkte nicht nur ihre körperliche Fitness, sondern auch den Zusammenhalt in ihren Gruppen und bereitete sie auf die kommenden Aufgaben als Matrosen vor.

Alle Halbmatrosen hatten während ihrer Zeit auf dem Schiff bewiesen, dass sie würdige Matrosen waren und die Prüfungen erfolgreich bestanden. Dies war ein bedeutender Meilenstein in ihrer Ausbildung und ein Grund zum Feiern. In der Nacht von Freitag auf Samstag durften die neuen Matrosen, die nun offiziell qualifiziert waren, die Gelegenheit nutzen, im Zelt zu übernachten. Diese besondere Übernachtung ermöglichte es ihnen, die Kameradschaft unter den Matrosen zu stärken und die Erlebnisse der vergangenen Tage zu reflektieren. Es war ein weiterer Schritt auf ihrem Weg zu erfahrenen Seefahrern und ein Moment, den sie sicherlich lange in Erinnerung behalten würden.

Am Samstag kehrten die Kinder nach Hause, sie taten dies nicht mehr als WiWös, sondern als stolze Matrosen. Der Unterschied war deutlich sichtbar, da sie nun die Qualifikation und Erfahrung eines Matrosen besaßen und nicht mehr die jungen Wichtel und Wölflinge waren, die sie zu Beginn ihrer Reise waren. Die Heimfahrt markierte das Ende ihres Abenteuers auf See und den Beginn einer neuen Phase in ihrer Pfadfinderlaufbahn, in der sie die erworbenen Fähigkeiten und Erkenntnisse in ihren zukünftigen Aktivitäten und Herausforderungen nutzen würden. Es war eine Reise voller Wachstum, Lernen und Erlebnisse, die sie als Matrosen für immer verbinden würde.

Euer Maschinist (Hirundo)

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