GuSp Sommerlager 2018

01
Jul
01. Juli bis 14. Juli 2018, 15:00 bis 13:00 Uhr
Die Guides und Späher verbrachten heuer 2 spannende Wochen auf einer einsamen Insel - am Purzelkamp bei Waldhausen im Waldviertel

Das Motto des diesjährigen Sommerlagers war: gestrandet auf einer einsamen Insel.

Um das Überleben fernab jeglicher Zivilisation zu  sichern, lernten die GuSp viele wichtige Dinge:
Feuer machen, auf offenem Feuer kochen, Wasser filtern, Sauerteigbrot selbst backen, Fische fangen, die essbaren Früchte des Waldes wie Pilze und Heidelbeeren finden und zubereiten, Fackeln basteln, Biwaks bauen und vieles mehr. Die meisten Aufgaben wurde in dein jeweiligen Patrullen gemeistert - hier stand Teamarbeit im Vordergrund.

Zu Beginn wurden die Zelte fertig aufgebaut und die Umgebung wohnlich gemacht, dann stand Orientierung am Programm. Die nähere Umgebung wurde erkundet, erste Kontakte mit Eingeborenen aufgenommen. Bei einem Kochwettbewerb  - den die Falken gewannen - versuchten wir gute Stimmung bei den Eingeborenen zu machen, damit wir weitere Hinweise für einen Weg von der Insel erhielten. Schließlich ginge es auf die 2-Tageswanderung, wo wir in der Nähe einer Burg zelteten und versuchten den gefährlichen und unübersichtlichen Miniwald zu durchqueren – hier gab es aber keinen Weg nach draußen. Beide Patrullen fanden verspätet aber sicher zurück zum Lagerplatz.

Dazwischen hielten wir Nachtwache, da man ja auf einer Insel nie weiß, wer noch dort haust. Und tatsächlich wurde das Lager nach dem Mittellagerfeuer von feindlichen Eingeborenen überfallen. Gemeinsam mit den Rovern und einigen Führern konnten wir die Altpfadinder in die Flucht schlagen.

Am Gruppensonntag erhielten wir Besuch von den Wichteln und Wölflingen und liessen es uns nach dem schon traditionellen Schnitzel gut gehen.

In der zweiten Woche stand dann das Überleben im Mittelpunkt. Wir lernten Wasser zu filtern, bauten ein Biwak, und übten das Schwimmen, denn wenn wir keine Weg finden würden, dann blieb uns nur der Ausweg über das Wasser. Flosse wurden konzipiert und Fische (nicht) gefangen. Wir ließen nichts unversucht.

Zwischen den anstrengenden Programmpunkten, dem Lageralltag mit Kochen, Abwaschen und Zeltaufräumen,  dem Sammeln von essbaren Heidelbeeren und Pilzen hatten wir aber auch eine Menge Spaß.  Um unsere Fitness zu stärken (schließlich braucht man Kraft zum Rudern und Schwimmen) machten wir in der Früh begeistert und recht laut Morgensport. Abends spielten wir Stadt, Land, Fluss und einige legten Punkte für ihr Versprechen ab. Wir druckten Lager-T-Shirts und versuchten mit Feuersteinen Feuer zu machen.

Wir kamen drauf dass Dinge die nicht so viel Spass machen wie Abwaschen oder Zelte zum Trocken aufstellen mit einer Challenge gleich besser vorangingen. Das Learning: wer schnell die notwendigen Arbeiten gemeinsam erledigt, hat nachher mehr Zeit für andere Dinge.

Der Höhepunkt des Lagers war sicher die Übernachtung im selbstgebauten Biwak, trotz Dunkelheit und den Geräuschen des Waldes fernab des Lagerplatzes, schliefen wir so gut, dass wir diverse Weckrufe nicht hörten und einfach weiterschliefen.

Wir haben nun alle Prüfungen bestanden und konnten am nächsten Tag das Lager verlassen.

Zum Abschluss des Lagers kamen wieder alle beim Lagerfeuer zusammen: Wichtel und Wölflinge, Ranger und Rover und das Führungsteam. Auch unsere Gastgeber die Familie Pfeisinger waren eingeladen, auf ihrer Wiese durften wir unser Lager errichten und konnten uns Trinkwasser von ihrem Hof holen. Vielen Dank!

Einige legten ihr Versprechen ab und erhielten das ersehnte Halstuch, andere wurden in die ältere Alterssparte überstellt. Es gab Abschiede und ein Willkommen – das alles bei Feuerschein und Gesang und ein wenig Wehmut.

Am nächsten Tag wurde das Lager endgültig abgebaut, es war sehr anstrengend, aber wir wussten jetzt wie man mit Werkzeug umgeht und so konnte der Lagerplatz wieder in den Ursprungzustand versetzt werden.

Beim Patrullwettkampf gab es letztendlich 2 Siegerpatrullen: die Wiesel und die Falken, das Kopf-an-Kopf rennen wurde exaequo entschieden.

Schließlich wurden wir von unseren Eltern abgeholt, die unsere Nachrichten von der Insel endlich erhalten hatten. Es fiel uns gar nicht auf, daß wir 14 Tage von der Umwelt abgeschnitten waren und kein Handy mithatten – es ging uns gar nicht ab. 

Danach gelang es den RaRos und Fü´s noch vor dem Riesengewitter das ganze Material in den Bus zu laden. Vielen Dank an Georg Chavanne für den Hin-  und Rücktransport.

Jetzt erholen wir uns von den Strapazen und freuen uns schon auf das nächste Pfadfinderjahr!

 



 

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